Der Sternenhimmel im Juni

Der Sternenhimmel im Juni

Der Sternenhimmel im Juni

Mit der Sommersonnenwende am 21. Juni erreicht die Sonne ihren höchsten Stand am Himmel. Die Tage sind nun am längsten und die hellen Sommerabende laden dazu ein, das langsame Eindunkeln bewusst zu erleben.

Erst gegen 23 Uhr wird es dunkel genug, damit die Sterne ihre ganze Leuchtkraft entfalten können. Während sich im Westen das Sternbild des Löwen verabschiedet, steigen im Osten bereits Leier, Schwan und Adler empor und bilden das Sommerdreieck.

Die Venus leuchtet als heller Abendstern tief über dem westlichen Horizont. Wer etwas Geduld mitbringt und einen dunklen Ort aufsucht, kann im Sternbild Herkules den Kugelsternhaufen M13 entdecken – eine ferne Ansammlung von Hunderttausenden von Sternen, deren Licht seit vielen Jahrtausenden unterwegs ist.

Am 30. Juni steht der Vollmond am Himmel und begleitet die kurzen Sommernächte mit seinem hellen Licht. Sein Aufgang in der Abenddämmerung und sein Weg über den nächtlichen Himmel laden dazu ein, den Himmel auch ohne Fernrohr bewusst wahrzunehmen.

Die kurzen Sommernächte schenken uns in dieser Zeit einen besonderen Blick in die Weite des Himmels und laden dazu ein, den Übergang vom Tag zur Nacht bewusst zu erleben.

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