3-Jahres-Projekt: Kompetenzzentrum für schulbegleitende Förderung

Anklicken für grössere AnsichtImmer wieder ist in Luzern von Seiten der Rudolf Steiner Schule und des Integrativ-Kinderhaus Wanja die Suche nach einer Möglichkeit zur individuellen Förderung im Schulalter angestrebt worden. Seit Herbst 2005 haben sich 5 Menschen zusammengefunden, um zu evaluieren, ob und in welcher Form eine Einzelförderung für Kinder im Schulalter möglich ist. Aufgrund der aktuellen Lage der IV und deren Neuorientierung bis im Jahre 2008, liegt der Schwerpunkt unseres Vorhabens in der Ressourcen orientierten Förderung , d.h. möglichst viel Integration in eine Kindergartengruppe (Wanja) oder einen Klassenverband (Rudolf Steiner Schule) mit der nötigen Einzel- und Kleingruppenförderung innerhalb des "Kompetenzzentrums".

Konzept
Aus dieser Arbeit ist folgendes Konzept für ein Pilotprojekt von 3 Jahren entstanden: Das "Kompetenzzentrum" ist eine eigenständige Organisation in welcher Therapeuten (Heileurythmie, Sprachgestaltung, Musiktherapie und andere), Heilpädagogen (Heilpädagogen, Förderlehrer u.a.) und Begabungsförderung (Mentorin, Projektleiter, u.a.) zusammen ein breites Angebot an Einzel- und Kleingruppenförderung auf ganz unterschiedlichem Niveau anbieten. Sie arbeiten auf Grundlage der von Rudolf Steiner entwickelten Menschenkunde. Die Leitung der wird aus je einem Vertreter dieser 3 Bereichen gebildet. Zusätzlich kommen ein Vertreter des Kinderhaus Wanja und der Rudolf Steiner Schule sowie ein Vertreter für "Politische Fragen" dazu. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Arzt ist wünschenswert.
Das Konzept liegt als PDF zum downloaden bereit: konzept_kompetenzzentrum.pdf

Ziel
Ziel des 3-Jährigen Pilotprojektes ist es:

Das Projekt zu einem eigenständigen Kompetenzzentrum für Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen (sowohl Begabte wie auch Lernschwache) zu entwickeln damit die Kinder im Klassenverband gut integriert werden/bleiben und da das wichtige Element des sozialen Miteinanders erlernen können. Dies zum einen, damit für die Kinder mit Lernschwächen das z.B. vom Wanja gut angelegte Förderprogramm in einer gesunden Schulzeit weiter geführt werden kann und zum anderen, damit die Rudolf Steiner Schule dem steigenden Bedürfnis nach Einzelförderung gerecht werden kann.
eine Institution zu werden, welche Vorbild sein kann für die Entwicklung anderer Rudolf Steiner Schulen.
eine zumindest Teil-Anerkennung auf Kantonaler Ebene zu erreichen, welche auch finanzielle Zuwendungen mit sich bringt. Wird dies nicht der Fall sein können, so wird die Leitung des "Kompetenzzentrums" über eine Weiterführung entscheiden müssen.

Finanzierung
Die Pilot-Phase von 3 Jahren ist zur Zeit mit einem jährlichen Beitrag von Fr. 30'000. - gesichert. Zusätzlich muss die Leitung weitere Finanzquellen suchen, damit sich dieses Projekt in den 3 Jahren entwickeln kann. Die Fragen im Zusammenhang mit Anstellung und Entschädigung aller Beteiligten ist zur Zeit von den finanziellen Zuwendungen Dritter abhängig und muss grundsätzlich - als Modell - vorerst erarbeitet werden.
Die vorgesehene 50% Stelle kann von einer oder mehreren Personen besetzt werden.

Das Projekt hat nur in Zusammenarbeit mit dem Chinderhus Wanja und der Rudolf Steiner Schule Littau und ihrer positiven Einstellungen eine Zukunft und gleichzeitig ist sie eine Chance für beide Institutionen, den heutigen Bedürfnissen unserer Kinder gerecht zu werden.

Stand nach zwei Jahren - Weitere Entwicklung des Projektes
Der gemeinnützige Verein für entwicklungsorientierter Förderung Luzern ist Träger des im Schuljahr 2006/2007 entstandenen Projektes, das aktuell in enger Zusammenarbeit (Zusammenarbeitsvertrag) mit dem Lehrerkollegium der Rudolf Steiner Schule Luzern seither umgesetzt wird, wobei der Vorstand dem Lehrerkollegium und den einzelnen Lehrpersonen einen kompetenten Partner ist.
Zur Zeit sind 4 Kinder in das Projekt aufgenommen worden und 2 Kinder sind im Aufnahmeverfahren. Ziel des Vereins ist es, das Projekt in der laufenden Einführungsphase von drei Jahren zu entwickeln und finanziell zu tragen, sodass es ab dem Schuljahr 2009/2010 auch von Kanton und Gemeinden anerkannt und - teilweise über die Eltern - mitfinanziert werden kann.

Die Leitungsgruppe (Vorstand des Vereins) führt die Projektarbeit bis zum Schuljahr 2009/2010 und entscheidet dann aufgrund der bis dahin erarbeiteten Struktur- und Finanzmodelle, ob eine Überleitung in ein definitives schulbegleitendes Förderprogramm stattfinden kann.

Das offizielle Orientierungsschreiben an betreffende Behörden berichtet über Personelles, Tätigkeitsbereiche, Finanzierung und aktuelle sowie künftige Tätigkeiten des Vereines für entwicklungsorientierte Förderung.
Wir erlauben uns, Sie auf dem Laufenden zu halten. Gerne sind wir bereit auf Ihre Fragen zu antworten.

Kontakte

Leitungsgruppe: Laura Schmidig-Piffaretti
Rütliweg 7
6045 Meggen
041 377 52 72
 
Heilpädagogin: Simona Roelly
Widacherring 15
6102 Malters
041 4973270
 
Vertretung Lehrerkollegium
der Rudolf Steiner Schule:
Sabine Baumgartner
Büelmatt 2
6204 Sempach
041 460 25 51

Konzept März 2008
Aufnahmebedingungen
Orientierungsschreiben


Startseite

Wir machen Schule | Schule | Mittagsbetreuung | Aktivitäten
Publikationen | Archiv | Links | Kontakt

Rudolf Steiner Schule Luzern, Luzernerstrasse 145a, 6014 Littau - 041 250 71 31
info@steinerschule-luzern.ch